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Jeder zweite 25-jährige ist kurzsichtig – Schuld ist das Handy

Juli 2017

Das Leben junger Menschen unterscheidet sich heute sehr viel deutlicher von dem der älteren, als es vor zehn Jahren noch der Fall war. Das Handy bestimmt mehr denn je den Tagesablauf. Das beginnt bereits beim Aufstehen. Erst Wetter-App checken, dann alle WhatsApp-Nachrichten priorisieren, lesen, beantworten, Facebook nicht zu vergessen – und so zieht sich der konzentrierte Blick in regelmäßigen Abständen bis zum Abend auf das kleine Display, meist innerhalb von Gebäuden in einer Entfernung von ca. 30 cm zum Auge. Mit kurzsichtigen Folgen, denn der Augapfel wächst folglich zu weit in die Länge, was zwangsläufig zur Kurzsichtigkeit führt. Der Abstand zwischen Linse und Netzhaut ist dann nicht mehr stimmig. Während beim normalen Auge das Sehen exakt auf der Netzhaut stattfindet (scharfes Sehen), findet das Sehen bei einer Kurzsichtigkeit vor der Netzhaut statt. Das Bild wird unscharf, die Person ist dauerhaft kurzsichtig. Zum Ausgleich dieses Sehfehlers eignet sich die Brille, Kontaktlinsen oder eine Laserbehandlung, die völlige Brillenfreiheit ermöglicht. Gerade bei sportlich aktiven Jugendlichen ein hohes Gut. Damit es aber gar nicht erst so weit kommt, werden längere Aufenthalte im Tageslicht mit Fernblicken empfohlen, damit sich das Auge entspannen kann. 30 Stunden pro Woche Nahbereich-Sehen – dazu zählen auch Monitor oder Tablet – gelten gemeinhin als Obergrenze zur Vorbeugung von Kurzsichtigkeit. Fragen zu diesem Thema beantworten unsere Augenärzte gerne jederzeit in einer unserer Kliniken. Wir freuen uns auf Sie.


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