Untersuchung der Hornhaut Ihrer Augen

Die Oberfläche ist, wie Ihr Fingerabdruck: einzigartig.

Für eine erfolgreiche Therapie ist es notwendig, ein exaktes Bild der individuellen Hornhaut-Beschaffenheit vorliegen zu haben. Moderne Hornhauttopographie-Geräte ermöglichen es uns, die Hornhautoberfläche präzise dreidimensional darzustellen.

Untersuchung der Hornhaut mit der Pentacam

Dreidimensionale Landkarte Ihrer Hornhaut - der präzise Unterschied

Unerlässliche Untersuchung zum Beispiel zur Ermittlung der für Sie perfekten Linsen

Hornhaut – die Kuppel zur Welt

Die Hornhaut fungiert als klares Fenster, durch welches das Licht ins Auge fällt. Vor der Regenbogenhaut (Iris) und der Pupille bildet sie eine Kuppel. Wird die Hornhaut aufgrund von Entzündungen oder durch Narbenbildung nach Verletzungen trüb, kann es zu Einschränkungen des Sehens (milchige Sicht) bis hin zur Blindheit kommen. Bei einer Schwellung der Hornhaut, dem Hornhautödem, sind die Augen besonders blendempfindlich. Wenn eine Erkrankung bereits so weit fortgeschritten ist, dass sie medikamentös oder mit Kontaktlinsen (etwa bei einer starken, irregulären Verziehung der Hornhaut, Keraotokonus) nicht mehr behandelbar ist, muss eine operative Therapie in Betracht gezogen werden.

Im Bereich der Hornhautchirurgie hat es in den letzten Jahren einen rasanten Wandel gegeben, der sich sowohl im Bereich der Keratoplastiken als auch in der modernen Pterygium-Chirurgie sowie im Bereich der Amnionmembran-Transplantationen wiederfindet.

 

Messung der Dicke Ihrer Hornhaut

Der größte Risikofaktor für das Entstehen eines Glaukoms (Grüner Star) ist der Augeninnendruck. Die korrekte Messung des Augeninnendruckes setzt jedoch voraus, dass die Hornhaut eine normale Dicke (520 µm) besitzt. Dieser Wert findet sich aber nur bei etwa 90 % aller Menschen. Um sicher zu sein, dass der gemessene Wert tatsächlich dem korrekten Augeninnendruck entspricht, kann mit der Messung die Abweichung der Hornhautdicke als Fehlerquelle ausgeschlossen oder der Messfehler ermittelt werden.

Die Messung der Hornhauttopographie mit der Pentacam® ist für Sie vollkommen berührungs- und schmerzfrei. Hierbei wird die Sicherheit erhöht, mit der eine korrekte Diagnose gestellt werden kann.

Bei den refraktiven Eingriffen, die mittels Excimer-Laser durchgeführt werden (LASIK, LASEK, PRK), wird die angestrebte Korrektur der Fehlsichtigkeit an der Hornhaut durch einen spezifischen Abtrag von Hornhautgewebe erreicht. Dazu ist ein bestimmter Betrag an Resthornhautdicke nötig, damit die Hornhaut auch nach der Behandlung ihre Stabilität behält. Der Operateur muss also vor der Operation berechnen, ob der für die vorgesehene Korrektur nötigte Abtrag an Hornhautgewebe, die erforderliche Restdicke unterschreiten würde. Um dies einzuschätzen ist eine (in µm genaue) Messung der Hornhautdicke wichtig.

 

Die Vorteile der Hornhauttopographie im Überblick:

  • Pathologische Veränderungen der Hornhaut lassen sich schon im Frühstadium diagnostizieren (z. B. Keratokonus).
  • Für die Kontaktlinsenanpassung liefert die Hornhauttopographie wertvolle Informationen, die Berechnungen der passenden Linse können auf dieser Grundlage optimiert werden.
  • Dank der mittels Hornhauttopographie gewonnenen Daten kann das Ergebnis einer Kataraktoperation (Grauer Star) entscheidend verbessert werden.
  • Die Untersuchung ist unerlässlich für alle operativen Eingriffe an der Hornhaut sowie an der Linse zur Sehkorrektur (Laserchirurgie und refraktive Linsen).