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Mit dem Femto-Laser zur Brillenfreiheit - Interview mit Dr. Kaweh Schayan-Araghi

April 2018

(Mediaplanet-Magazin "Laser & Linse") Dr. Schayan-Araghi ist Refraktivchirurg und ärztlicher Direktor der ARTEMIS Augenklinik-Gruppe. In diesem Interwiew stellt sich Dr. Schayan-Araghi den Fragen der Redaktion zum Augenlaserverfahren Femto-LASIK. Dabei beleuchtet er den Unterschied zu anderen Laserverfahren, beschreibt die einzelen Prozessschritte und geht auf mögliche Risiken der Femto-LASIK ein. Augenlaserkorrekturen zählen mittlerweile zu den sichersten Operationen zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit. Neben PRK und ReLEx Smile zählt die Femto-LASIK zu den häufigsten und gleichzeitig sichersten Methoden zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten.

Was unterscheidet die Femto-LASIK von anderen Augenlaserverfahren?

Dr. Schayan: Femto-LASIK gilt als Methode der Wahl, um Fehlsichtigkeiten zu beheben. Als wissenschaftlich anerkannter Eingriff behebt sie Kurzsichtigkeiten bis minus zehn, Weitsichtigkeiten bis drei und Hornhautverkrümmungen bis circa minus fünf Dioptrien. Als einzige Methode eignet sich die Femto-LASIK auch bei starker Kurzsichtigkeit und bei Patienten mit dünner Hornhaut.

Wie läuft eine Femto-LASIK ab?

Dr. Schayan: Mit einem Femto-Laser wird zunächst eine hauchdünne Schicht der Hornhaut hochpräzise eingeschnitten. Diese Schicht, auch Flap genannt, wird zur Seite geklappt und die frei gewordene innere Fläche der Hornhaut mit einem Kaltlichtlaser behandelt. So lange, bis die Brechkraft im Auge optimal verändert und damit die Fehlsichtigkeit behoben ist. Anschließend zurückgeklappt, saugt sich der Flap von alleine fest und fungiert als körpereigenes Pflaster.

Welche Komplikationen können bei einer Femto-LASIK entstehen?

Dr. Schayan: Ernsthafte Komplikationen im Rahmen der Operation können aus Infektionen erwachsen. Diese sind aufgrund der hohen Hygienestandards in Deutschland extrem selten. Das Risiko für eine Infektion liegt weit unter 0,05 Prozent und ist damit vergleichbar mit dem Tragen von Kontaktlinsen.

Welches Verfahren empfehlen Sie Ihren Patienten im Hinblick auf das Thema Sicherheit?

Dr. Schayan: Die Sicherheit eines Verfahrens ist immer mit Blick auf den einzelnen Patienten zu bewerten. In unseren ARTEMIS Augenkliniken legen wir deshalb großen Wert auf die individuelle Beratung – und raten bei Zweifeln an der Eignung von einer Laserbehandlung ab! Dennoch haben wir in unseren Kliniken alleine im vergangenen Jahr deutlich über 1.500 Augenlaserbehandlungen durchgeführt – alle erfolgreich. (www.gesunder-koerper.info)


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