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Ihre Alternative zum Augenlasern

ICL für ein brillenfreies Leben: Phake Linsen

Implantierbare Kontaktlinsen - ICL: Grundlagen der erfolgreichen Behandlung

ICL steht für implantierbare Collamer Linse, auch phake Intraokularlinse (PIOL) genannt, und ist im Gegensatz zur herkömmlichen Kontaktlinse eine Linse für die dauerhafte Korrektur von Fehlsichtigkeiten, die im Auge verbleibt. Das Verfahren ist eine bewährte Methode als Alternative zum Augen lasern für alle, die ihre Brille stört oder das Tragen von Kontaktlinsen als Belastung empfinden. Unsere Augenärzte bei ARTEMIS können Ihnen eine ICL Linse empfehlen, die so flexibel wie Ihr Leben ist. Sie ist bei Bedarf wieder herausnehmbar, nicht spür- oder sichtbar und höchstverträglich.

Wann empfiehlt sich eine Linsenimplantation mit ICL?

Die Linsenplantation mit einer phaken Linse ist eine attraktive Alternative für ein unbeschwertes Leben ohne Brille, wenn Ausschlusskriterien für eine Augenlaser-Behandlung vorliegen, wie 

  • zu hohe Fehlsichtigkeit
  • zu dünne Hornhaut

 

Folgende Fehlsichtigkeiten lassen sich mit der ICL korrigieren:

  • Kurzsichtigkeit bis zu -18 dpt.
  • Weitsichtigkeit bis zu +10 dpt.
  • Hornhautverkrümmung in Kombination mit Kurzsichtigkeit/ Weitsichtigkeit bis zu +6 dpt.
  • in einzelnen Fällen bei Keratokonus

Wir empfehlen die ICL ab dem 21. Lebensjahr bis Mitte 40, wenn keine Veränderung der Brillengläserstärke in den letzten 1-2 Jahren vorlag.

Linsenimplantation: Voruntersuchung mit Präzision

Bei den ARTEMIS Augenkliniken und MVZ erfolgt eine umfassende Voruntersuchung, um Ihnen eine maßgeschneiderte Linsenanpassung und eine individuelle Beratung bei der Wahl Ihrer neuen Linse zu bieten. Wir bestimmen Ihre Sehstärke, Ihre Brillenwerte sowie Ihren Augeninnendruck. Eine Ultraschalluntersuchung zur Berechnung der Länge Ihres Augapfels gibt Aufschluss über die Stärke der Kunstlinse.
Hightech-Messverfahren im Rahmen unserer Voruntersuchung bieten mehr Sicherheit durch maximale Präzision.

Präzisionsvermessung des Augapfels für die optimale Berechnung der Kontaktlinse
Hightech-Gerät für dreidimensionale Aufnahmen der Netzhautschichten
Computergesteuerte Oberflächenaufnahme Ihrer Hornhaut für die Berechnung der Linsenstärke
Computergesteuerte Spezialkamera zur Analyse der Funktionsfähigkeit der Hornhaut

Ablauf der Linsenimplantation (ICL)

Der Einsatz der ICL Linsen ist ein unkomplizierter Routineeingriff, der ca. 5 Minuten pro Auge dauert. Wir wenden bei diesem Eingriff routinemäßig minimalinvasive Operationstechniken an, die die Implantation in drei bewährten Schritten vollziehen. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant und ist für unsere Patienten sehr schonend und wenig belastend. Vor dem Eingriff wird das Auge mit Augentropfen betäubt, dadurch ist die Behandlung schmerzfrei.

Der Ablauf der Linsenimplantation im Detail

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Mit einem mikroskopisch kleinen Hornhautschnitt eröffnen wir den Zugang für die Linse.

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Die gerollte ICL Linse wird durch die Öffnung eingesetzt und entfaltet sich sanft in Ihrem Auge.

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Die ICL Linse wird passgenau platziert. Eine Naht ist nicht erforderlich, da sich der Schnitt von selbst verschließt.

Implantierbare Kontaktlinsen: Was zeichnet die Linsen aus?

Bei unseren ICL Linsen legen wir Wert auf höchste Qualität und Verträglichkeit. Das Material wird vom Auge nicht als Fremdkörper wahrgenommen, daher kommt es zu keinen Abstoßungsreaktionen des Körpers. Das Linsenimplantat kann dauerhaft in Ihrem Auge verbleiben. Die Größe und die Stärke der phaken Linse wird individuell auf Ihre Patientendaten abgestimmt, die wir in unserer ausführlichen Voruntersuchung erheben. Da die Linse individuell hergestellt wird, kann sie mehrere Fehlsichtigkeiten korrigieren. Die ICL Linsen haben einen integrierten UV-Blocker, um Ihre Augen zuverlässig vor schädlicher Sonneneinstrahlung zu schützen. Durch das Linsenimplantat erhalten Sie die einmalige Gelegenheit, mehr Unabhängigkeit von einer Brille zu erlangen.

ICL (phake Linse): Behandlungserfolg

Die ICL Linse hat einen großen Korrekturbereich. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber den Laser-Verfahren und es ermöglicht vielen Patienten Brillenfreiheit, die wegen zu hoher Dioptrienwerte oder zu dünner Hornhaut für eine Laser-Behandlung nicht geeignet sind. Bei der ICL-Methode bleibt die eigene Augenlinse erhalten und es wird auch nicht Gewebe an der Hornhaut abgetragen, wie es beim Augenlasern der Fall ist. Dadurch ist die Hornhautdicke für die Linsenimplantation nicht relevant. Ergibt sich die Notwendigkeit, so kann die phake Linse auch wieder entfernt werden. Das ist bei Behandlungen im Rahmen der refraktiven Chirurgie ansonsten nicht möglich. Für viele Patienten ist bei der Entscheidung für ein Linsenimplantat der Faktor entscheidend, dass sie auch für trockene Augen geeignet sind. Herkömmliche Kontaktlinsen oder Laser-Verfahren haben an dieser Stelle häufig ihre Schwächen. Darüber hinaus zeichnen sich die ICL Linsen durch ihren guten und schnellen Heilungsverlauf aus, der wiederum zu einer schnellen Herstellung Ihrer endgültigen Sehschärfe führt.

ICL (phake Linse): Nachsorge

Am Tag nach dem Linsentausch erfolgt die erste Kontrolluntersuchung in Ihrem ARTEMIS Augenzentrum oder bei Ihrer Augenärztin/Ihrem Augenarzt. Es folgen weitere Kontrolltermine nach einer Woche und nach einem Monat, sowie nach 2-3 Monaten. Sie erhalten antibiotische Augentropfen, die die Heilung entscheidend unterstützen. Nach 1 bis 2 Tagen haben Sie in der Regel schon eine gute Sicht, innerhalb eines Monats erreichen Sie Ihre endgültige Sehschärfe.

Gönnen Sie Ihrem Auge ein, zwei Tage Schonzeit. Leichte Tätigkeiten sind im normalen Umfang unproblematisch. Es soll möglichst kein Druck auf das Auge ausgeübt werden z.B. durch Anstrengung und es soll zu keiner Infektion kommen bspw. durch Shampoo, Wimperntusche oder Schmutz. Sie sollten es vermeiden, das operierte Auge zu reiben oder zu drücken.

Wichtig sind die Nachsorgeuntersuchungen und die regelmäßige Anwendung der verordneten Augentropfen. Bedenken Sie: Indem Sie Ihr Auge schonen, tragen Sie zu einem guten Heilungsverlauf bei.

Unbedenklich sind:

  • leichte Haushaltstätigkeiten
  • duschen
  • bücken
  • fernsehen

 

Unbedenklich nach 1 bis 2 Tagen:

  • Kontakt mit Wasser oder Shampoo
  • lesen, schreiben oder Bildschirmtätigkeit
  • leichte sportliche Tätigkeit

 

Unbedenklich nach 2-3 Wochen:

  • schwere körperliche Tätigkeit
  • Sauna- und Schwimmbadbesuche
  • Augen Make-up

 

Unbedenklich nach 4 Wochen:

  • Ball- oder Kampfsportart

 

Erst nach Absprache mit Ihrem Augenarzt/ Ihrer Augenärztin:

  • Auto fahren

ICL (phake Linse): Prognose und Verlauf der Operation

Da sich Ihr Gehirn noch an das neue Seherlebnis anpassen muss, ist es möglich, dass Ihnen das bessere Sehen in den ersten Tagen nach der Operation ungewohnt erscheint. Diese Irritation nimmt jedoch recht schnell ab. In den folgenden Wochen sollte sich Ihre Sehfähigkeit kontinuierlich verbessern.

ICL-Implantation: Risiken

Dank höchster Qualitätsstandards ist der Einsatz der ICL Linsen komplikationsarm und sehr sicher. Ein geringes Infektions- oder Verletzungsrisiko besteht allerdings bei jeder Augenoperation. Folglich kann es zu Blutungen, Schwellungen oder Infektionen kommen. Auch kann sich eine Über- oder Unterkorrektur der Fehlsichtigkeit ergeben. Ab Mitte 40 kann durch eine beginnende Altersweitsichtigkeit eine Lesebrille erforderlich werden.
In einem persönlichen Aufklärungsgespräch erläutern wir Ihnen mögliche Risiken und Nebenwirkungen und Sie haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

ICL (Phake Linse): Kosten

Die Kosten für die Implantation phaker Linsen (ICL) sind in der Regel vom Patienten selbst zu zahlen, da es sich um einen Wahleingriff handelt, der medzinisch nicht erforderlich ist. Von den gesetzlichen Krankenkassen werden die Behandlungskosten für Eingriffe im Bereich der refraktiven Chirurgie nicht übernommen. Die Rechnung erfolgt auf Basis der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Häufige Fragen

Dank der örtlichen Betäubungstropfen ist der Eingriff schmerzfrei. Die Tropfanästhesie ist nicht nur gut wirksam und schonend, sondern auch angenehmer als eine Betäubungsspritze.

Die Linsenimplantation ist ein komfortmedizinischer Eingriff. Sie sollten sich dafür Urlaubstage einplanen.

Wir untersuchen Ihre Augen während der Voruntersuchung sehr sorgfältig und messen dabei auch den Raum für die ICL Linse aus. Für weitsichtige Menschen ist das Linsenimplantat etwas „dicker“ und benötigt mehr Raum. Sollten die anatomischen Voraussetzungen das nicht hergeben, so kann es tatsächlich sein, dass die Linsenimplantation nicht möglich ist. Bei ARTEMIS decken wir das gesamte Spektrum der refraktiven Chirurgie ab und wir können Ihnen sicherlich ein anderes Verfahren anbieten. Bei kurzsichtigen Menschen ist die ICL Linse „dünner”, dadurch besteht das Problem in der Regel nicht.

Wir haben viele Patienten mit trockenen Augen, die teilweise das Tragen von herkömmlichen Kontaktlinsen belastet und den Wunsch nach einem Leben ohne Brille haben. Eine phake Linse ist eine gute Alternative für sie, da sie sehr gut verträglich ist und nicht gewechselt werden muss. Durch den Wegfall der Reizung der Augenoberfläche durch den Einsatz und den Wechsel der Kontaktlinsen kommt es oftmals zu einer deutlichen Besserung der trockenen Augen.

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