Augenlasern einfach erklärt:

KLEx und CLEAR im Überblick

Die Möglichkeiten moderner Augenlaserverfahren sind heute vielfältig – und ihre Namen klingen auf den ersten Blick oft recht komplex. Kein Wunder: Die Medizin entwickelt sich stetig weiter, insbesondere in der sensiblen und hochpräzisen Augenheilkunde. Viele Patientinnen und Patienten stellen sich daher die berechtigte Frage: Welches Verfahren passt am besten zu mir und was steckt überhaupt dahinter?

Zwischen (Femto-)LASIK, LASEK oder KLEx den Überblick zu behalten, ist gar nicht so einfach. Doch keine Sorge – hinter den Begriffen steckt ein gut strukturiertes System moderner Technologien.

 

KLEx – der Oberbegriff moderner lentikelbasierter Verfahren

KLEx steht für Kerato-Lentikel-Extraktion und ist der übergeordnete Begriff für sogenannte lentikelbasierte Laserbehandlungen. Zu dieser Gruppe zählen bekannte Verfahren wie SMILE, SmartSight – und auch CLEAR, welches wir in unserer ARTEMIS Augen- und Laserklinik Köln anbieten. Allen KLEx-Verfahren gemeinsam ist ihr besonders schonender Behandlungsansatz. Zum Einsatz kommt ein hochmodernes Femtosekundenlaser-Verfahren, das mit äußerster Präzision im Inneren der Hornhaut arbeitet. Der Eingriff erfolgt vollständig ohne das Anlegen eines Hornhaut-Flaps, wodurch die natürliche Stabilität der Hornhaut erhalten bleibt. Dank des minimal-invasiven und gewebeschonenden Vorgehens wird die Belastung für das Auge deutlich reduziert und eine schnelle Erholung der Sehfähigkeit begünstigt.

CLEAR - das schonende Augenlaser-Verfahren kompakt erklärt

CLEAR ist eine speziell von Ziemer entwickelte Technologie und stellt eine besonders fortschrittliche Weiterentwicklung der KLEx-Methode dar. Mit höchster Präzision wird dabei ein feiner Gewebelentikel innerhalb der Hornhaut erzeugt und über einen minimalen Zugang entfernt – ganz ohne das Anlegen eines Hornhaut-Flaps. So wird die bestehende Fehlsichtigkeit effektiv korrigiert.

Corneal (Hornhaut)

Lenticule (Linse)

Extraction for (Extraktion für) 

A dvanced (fortgeschrittene)

Refractive Correction (Refraktions-Korrektur)

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Der Femtosekundenlaser schneidet einen hauchdünnen, linsenförmigen Lentikel aus dem Hornhautgewebe, ohne die Oberfläche der Hornhaut zu beschädigen. Dank Niedrig-Energie-Konzept kann der Laser  sehr nahe am Auge arbeiten und bringt die Energie genau dort ein, wo sie gebraucht wird.

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Der Lentikel kann durch einen kleinen Schnitt, der ebenfalls mit dem Laser erzeugt wird, aus der Hornhaut entfernt werden. Weder ein Abtrag der Hornhautoberfläche, noch der herkömmliche Flap-Schnitt sind erforderlich.

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Die dadurch bewirkte Umformung der Hornhaut korrigiert gezielt die zuvor bestehende Fehlsichtigkeit. Die CLEAR-Methode revolutioniert die Laserbehandlung des Auges und macht die Laserbehandlung noch sicherer und schonender.

Was CLEAR besonders auszeichnet, ist das innovative Niedrig-Energie-Konzept:
Es ermöglicht eine nochmals gesteigerte Präzision bei gleichzeitig reduzierter Energieabgabe. Das Ergebnis sind minimale Gewebebelastung, maximale Sicherheit und eine besonders schnelle Erholung der Sehfähigkeit – häufig bereits innerhalb weniger Stunden. Dank seines minimal-invasiven Vorgehens gilt CLEAR als sehr schonendes Augenlaserverfahren. Viele Patientinnen und Patienten berichten von einer raschen visuellen Rehabilitation und einem angenehmen Heilungsverlauf.

Schonend, präzise und schnell erholt.

Kommt das CLEAR-Verfahren für mich in Frage?

Das CLEAR-Verfahren bietet einer breiten Zielgruppe die Chance auf ein Leben ohne Brille und Kontaktlinsen. Ausgelegt ist das Verfahren zunächst auf jüngere Personen zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr, deren Sehstärke in den letzten 12 bis 24 Monaten stabil geblieben ist. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass die komplette Operation nahezu schnittfrei verläuft und Risiken sowie Nebenwirkungen deshalb minimiert werden. Somit können Kurzsichtigkeiten zwischen -1,5 bis -10 Dioptrien sowie ein Astigmatismus von -0,5 bis -6 Dioptrien korrigiert werden. 

Für die Eignung spielen zudem auch gesundheitliche Aspekte eine wichtige Rolle. So sollten in den letzten Jahren keine Augenverletzungen aufgetreten sein, die Hornhaut sollte zusätzlich frei von Narben und strukturellen Vorschädigungen sein. Ebenso sollten keine Autoimmunerkrankungen vorliegen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann das CLEAR-Verfahren eine sehr effektive und schonende Möglichkeit bieten, die Sehqualität dauerhaft zu verbessern und den Weg zur Brillenfreiheit zu ermöglichen.

Mehr Infos zum CLEAR-Verfahren und dessen Ablauf in unserer ARTEMIS Augen- und Laserklinik am Neumarkt in Köln finden Sie hier.

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