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Früherkennung

Makuladegeneration: Vorbeugen durch Vorsorge

Makuladegeneration: Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung

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Bei der Makuladegeneration handelt sich um eine Erkrankung des Auges genau an der Stelle des schärfsten Sehens, der sogenannten Makula. Mit zunehmendem Alter kommt es häufig zu krankhaften Veränderungen der Makula, die zu Einbußen der zentralen Sehschärfe führen. Im fortgeschrittenen Stadium entwickeln sich gravierende Sehverluste. Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Erblindungsursache in Deutschland.
Durch regelmäßige Vorsorge können Sie einem drohenden Sehverlust durch AMD vorbeugen. Unsere ARTEMIS Augenspezialisten schützen Ihr Augenlicht durch gezielte Untersuchungen zur Früherkennung einer Makuladegeneration.

Je frühzeitiger die Diagnose gestellt wird, desto wirksamer können wir die Makula­degeneration behandeln.

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Wann empfiehlt sich die Untersuchung zur Vorsorge der Makuladegeneration?

Da sich eine Makuladegeneration zu Beginn der Erkrankung noch nicht bemerkbar macht, ist die Vorsorgeuntersuchung zur Vorbeugung entscheidend, um rechtzeitig die Behandlung einzuleiten. Wir empfehlen deshalb allen Personen ab dem Alter von 50 Jahren regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung einer Makuladegeneration, wenn diese Form der Augenerkrankung in ihrer Familie bereits häufiger aufgetreten ist oder durch andere Faktoren ein erhöhtes Risiko für eine Makuladegeneration vorliegt:

Übergewicht, Diabetes, erhöhter Cholesterinspiegel, Rauchen

Das Risiko für eine altersbedingte Makuladegeneration steigt mit dem Alter. Aus diesem Grund ist die Vorsorge für alle Menschen ab 60 sinnvoll.

Sie möchten mehr erfahren zu Ursachen, Symptomen und Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration?

Makuladegeneration vorbeugen: Sinnvolle Untersuchungen

Makuladegeneration vorbeugen: Sinnvolle Untersuchungen</H2>

Die Untersuchungsmethoden dienen dazu, frühzeitig einem Sehverlust durch Makuladegeneration vorzubeugen. Mit diesen Verfahren lassen sich Erkrankungen der Makula sicher, eindeutig und schmerzfrei diagnostizieren:

1. Sehtest
Zur Beurteilung, wie gut Ihr Sehvermögen ist.

2. Spaltlampe
Zur Untersuchung der vorderen und mittleren Augenabschnitte 

3. Funduskopie
Hiermit untersuchen wir den Augenhintergrund und erkennen, ob es bereits zu Ablagerungen an der Netzhaut bzw. im Bereich der Makula gekommen ist.

Mit modernen Methoden können die ARTEMIS Augenärzte den kritischen Bereich der Netzhaut sehr viel genauer beurteilen. Hochauflösende Spezialdiagnostik bringt kleinste Veränderungen an der Makula zum Vorschein, bevor es bei Ihnen zu einer Sehbeeinträchtigung kommt.

Hightech-Instrument für hochauflösende Schichtaufnahmen der Makula
Digitale Bilder der Netzhaut ohne Augen weit tropfen
Präzise Abbildung der feinen Arterien und Venen des Auges

Selbsttest zur Früherkennung einer Makuladegeneration

Mit einem einfachen und schnellen Sehtest, dem Amsler-Gitter-Test, können Sie selbst sehen, ob Sie bereits erste Ausfallerscheinungen oder eine Beeinträchtigung der Makula haben.

Kosten der Untersuchungen zur Früherkennung der Makuladegeneration

Besteht bei Ihnen bereits der Verdacht auf eine Makuladegeneration oder eine andere Netzhauterkrankung oder gehören Sie bestimmten Risikogruppen an, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Untersuchungen zur Früherkennung. 

Stellt sich bei der Vorsorgeuntersuchung ein begründeter Verdacht für eine Makuladegeneration, übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die weitere Diagnostik und Behandlung.

Liegen keine individuellen Risikofaktoren vor, müssen Sie die Früherkennungsuntersuchung in der Regel als "individuelle Gesundheitsleistung (IGeL)" selbst bezahlen. Da wir ARTEMIS Augenärztinnen und Augenärzte davon überzeugt sind, dass diese spezielle Vorsorge einen wichtigen Beitrag zum Erhalt Ihrer Augengesundheit darstellt, empfehlen wir die Möglichkeiten der Früherkennung für alle Menschen ab dem 60. Lebensjahr.

Wirksame Behandlung bei Makuladegeneration

Häufige Fragen

Solange kein besonderer Verdacht bei Ihnen und keine Risikofaktoren vorliegen, halten wir eine Vorsorgeuntersuchung alle 2-3 Jahre für sinnvoll. Bedenken Sie bitte, dass das Risiko für die Entwicklung einer altersbedingten Makuladegeneration mit zunehmendem Alter steigt.

Wenn Sie keine besonderen Risikofaktoren für eine Makuladegeneration haben, wie beispielsweise eine familiäre Häufung der AMD, empfehlen wir eine regelmäßige Vorsorge ab dem 60. Lebensjahr.

Eine Untersuchung des Augenhintergrundes mit der Netzhaut geben oft einen ersten Hinweis. Präzise Aussagen, zumal im Frühstadium, wenn noch keine Gesichtsfeldausfälle vorliegen, sind allerdings nur unter Einsatz von hochauflösenden bildgebenden Verfahren wie dem OCT (optische Kohärenztomographie) möglich. Hiermit können wir bereits geringfügige Ablagerungen wie die typischen Drusen erkennen.

Wenn Menschen an einer fortgeschrittenen AMD erkrankt sind und beispielsweise nicht mehr lesen können, sollten sie natürlich auch nicht mehr Auto fahren. Die Gefahr ist groß, dass Sie andere Verkehrsteilnehmer nicht mehr richtig erkennen oder übersehen. In der deutschen Fahrerlaubnis-Verordnung ist das Autofahren jedoch nicht ausdrücklich verboten, wenn Sie an einer an altersbedingten Makuladegeneration leiden. Zudem kommt es auf das Ausmaß und die Form der AMD an. Am besten fragen Sie Ihren Augenarzt oder Ihre Augenärztin, um eine individuelle Auskunft zu erhalten, ob Ihr Sehvermögen für die Teilnahme am Straßenverkehr ausreichend ist.

Bei dieser Form der Netzhauterkrankung gehen die Sehzellen für das scharfe Sehen im Zentrum des Gesichtsfeldes verloren. Lesen oder Bildschirm­tätigkeiten werden zunehmend erschwert oder unmöglich. Die Veränderungen an der Makula wirken sich aber nicht auf die Randbereiche aus. Dank moderner Behandlungskonzepte und viel Erfahrung auf dem Gebiet der Netzhauterkrankungen können die ARTEMIS Augenärzte in vielen Fällen eine AMD gut beherrschen.

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