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Augenlasern: Verfahren, Eignung und Ablauf

Augenlasern ist ein Verfahren der refraktiven Chirurgie, bei dem ein Laser die Hornhaut im Mikrometerbereich modelliert und dadurch die Brechkraft des Auges verändert. Auf diesem Weg können Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung korrigiert werden.

Für das Augenlasern stehen bei ARTEMIS mehrere Augenlaser-Verfahren zur Verfügung: die Femto-LASIK, bei der ein Femtosekundenlaser und ein Excimer-Laser zusammenarbeiten, teils mit der personalisierten wavelight® plus Technologie, die Oberflächenverfahren LASEK und Trans-PRK sowie das Lentikelverfahren CLEAR. Welche Augenlaser-Methode infrage kommt, hängt von den Dioptrienwerten, der Hornhautdicke und dem Befund der Voruntersuchung ab und ist nicht an jedem Standort identisch.

Diese Seite erklärt, wie das Augenlasern funktioniert, welche Fehlsichtigkeiten sich korrigieren lassen, wie eine Augenlaser-Behandlung abläuft, welche Nebenwirkungen auftreten können und mit welchen Kosten zu rechnen ist.

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Wie funktioniert Augenlasern?

Bei einer Augenlaser-Behandlung trägt ein Laser Gewebe aus der Hornhaut ab und verändert dadurch ihre Wölbung. Weil die Hornhaut den größten Teil der Brechkraft des Auges liefert, genügen wenige Mikrometer, um den Brennpunkt wieder auf die Netzhaut zu verschieben. Genau darauf beruht die Korrektur einer Fehlsichtigkeit.

Wie tief und an welcher Stelle abgetragen wird, berechnet die Lasertechnologie vor der Behandlung aus den Messdaten des einzelnen Auges. Grundlage ist die Vermessung der Hornhaut in der Voruntersuchung. Daraus entsteht ein Abtragungsprofil, das für jedes Auge unterschiedlich ausfällt.

Die Augenlaser-Verfahren unterscheiden sich vor allem darin, wie der Laser an die tieferliegende Hornhautschicht gelangt. Bei der Femto-LASIK wird dafür eine dünne Lamelle präpariert und zur Seite geklappt. Bei den Oberflächenverfahren LASEK und Trans-PRK arbeitet der Laser direkt an der Hornhautoberfläche, nachdem die oberste Zellschicht entfernt wurde. Das Ergebnis ist in beiden Fällen dasselbe Prinzip, der Weg dorthin ein anderer.

Eine Augenlaser-Behandlung dauert pro Auge nur wenige Sekunden und wird ambulant unter betäubenden Augentropfen durchgeführt. Die Zeit im Behandlungsraum ist länger, weil Vorbereitung, Positionierung und Kontrolle dazugehören.

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Welche Fehlsichtigkeiten kann man lasern lassen?

Laserverfahren korrigieren drei Sehfehler: Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Auch Kombinationen davon lassen sich behandeln, etwa Kurzsichtigkeit mit gleichzeitiger Hornhautverkrümmung.

Wie weit die Korrektur reicht, hängt von der Sehstärke ab. Je höher der Wert in Dioptrien, desto mehr Gewebe muss abgetragen werden und desto eher stößt ein Laserverfahren an seine Grenze. Ob Ihre Dioptrien im behandelbaren Bereich liegen, klärt die Voruntersuchung.

FehlsichtigkeitFemto-LASIKFemto-wavelight® plusLASEK und Trans-PRKCLEAR*
Kurzsichtigkeitbis -8,0 dptbis -8,0 dptbis -6,0 dpt-1,5 bis -10,0 dpt
Weitsichtigkeitbis +3,0 dpt-bis +3,0 dptbis +3,0 dpt
Hornhautverkrümmungbis 5,0 dptbis -4,0 dptbis 5,0 dpt-0,5 bis 6,0 dpt

*CLEAR wird derzeit am Standort Köln angeboten. wavelight® plus wird am Augenlaserstandort Frankfurt und Oberhausen angeboten.

Kurzsichtigkeit lasern

Bei Kurzsichtigkeit ist der Augapfel im Verhältnis zur Brechkraft zu lang. Der Brennpunkt liegt vor der Netzhaut, entfernte Objekte erscheinen unscharf. Der Laser flacht die Hornhaut in der Mitte ab und verschiebt den Brennpunkt nach hinten.

Eine Kurzsichtigkeit kann mit der Femto-LASIK bis etwa -8,0 Dioptrien korrigiert werden, mit LASEK und Trans-PRK bis etwa -6,0 Dioptrien. Liegt die Sehstärke darüber oder ist die Hornhaut zu dünn, prüft das Ärzteteam, ob eine implantierbare Kontaktlinse (ICL) infrage kommt.

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Weitsichtigkeit lasern

Bei Weitsichtigkeit ist der Augapfel zu kurz. Der Brennpunkt liegt hinter der Netzhaut, in der Nähe wird zuerst unscharf gesehen. Hier wird die Hornhaut in der Mitte steiler modelliert.

Behandelbar ist eine Weitsichtigkeit bis etwa +3,0 Dioptrien. Der Korrekturbereich ist damit kleiner als bei Kurzsichtigkeit, weil die Hornhaut in der Peripherie bearbeitet wird und dort mehr Gewebe benötigt wird.

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Hornhautverkrümmung lasern

Bei einer Hornhautverkrümmung, fachlich Astigmatismus, ist die Hornhaut nicht gleichmäßig gewölbt, sondern in einer Achse stärker gekrümmt als in der anderen. Das Licht wird nicht in einem Punkt gebündelt, sondern verzerrt. Betroffene sehen in allen Entfernungen unscharf, oft zusätzlich zu einer Kurz- oder Weitsichtigkeit.

Ein Astigmatismus kann bis etwa 5,0 Dioptrien mitkorrigiert werden. Der Laser gleicht die Wölbung achsengenau aus, dafür wird die Hornhaut in der Voruntersuchung dreidimensional vermessen.

Alterssichtigkeit: die Grenze der Laserverfahren

Die Alterssichtigkeit, auch Presbyopie oder Altersweitsichtigkeit genannt, entsteht ab etwa dem 45. Lebensjahr. Die Augenlinse verliert an Elastizität und stellt sich schlechter auf die Nähe ein, eine Lesebrille wird nötig. Laserverfahren arbeiten an der Hornhaut und können daran nichts ändern.

Was in dieser Altersgruppe möglich ist, steht weiter unten im Abschnitt zum Augenlasern über 60.

Welche Augenlaser-Verfahren gibt es?

Die Augenlaser-Verfahren unterscheiden sich darin, wie der Laser an das Hornhautgewebe gelangt, das für die Korrektur abgetragen wird. Daraus ergeben sich drei Gruppen: Verfahren mit Hornhautlamelle, Oberflächenverfahren und Lentikelverfahren. Bei ARTEMIS werden alle Augenlaser-Verfahren angeboten. Welches Verfahren am Standort in Ihrer Nähe zum Einsatz kommt, erfahren Sie auf der jeweiligen Standortseite.

Welche Augenlaser-Methode für ein Auge geeignet ist, entscheidet nicht der Wunsch, sondern der Befund. Hornhautdicke, Hornhautform, Dioptrienwerte und Lebensumstände fließen in die Empfehlung ein.

Femto-LASIK

Die Femto-LASIK ist das am häufigsten angewendete Augenlaser-Verfahren. Zwei Laser arbeiten dabei zusammen. Ein Femtosekundenlaser präpariert eine hauchdünne Hornhautlamelle, den sogenannten Flap, und klappt sie zur Seite. Anschließend modelliert ein Excimer-Laser die darunterliegende Schicht nach dem berechneten Abtragungsprofil.

Weil die Hornhautoberfläche weitgehend intakt bleibt, verläuft die Erholung vergleichsweise zügig. Korrigierbar sind Kurzsichtigkeit bis etwa -8,0 Dioptrien, Weitsichtigkeit bis etwa +3,0 Dioptrien und Hornhautverkrümmung bis etwa 5,0 Dioptrien. Voraussetzung ist eine ausreichende Hornhautdicke, da für den Flap zusätzlich Gewebe benötigt wird.

Femto LASIK - mehr erfahren

wavelight® plus

wavelight® plus ist eine personalisierte Weiterentwicklung im Rahmen der Femto-LASIK. Statt eines standardisierten Abtragungsprofils vermisst ein 3D-Raytracing-Verfahren die Augenoberfläche zusätzlich auf individuelle optische Unregelmäßigkeiten. Aus diesen Zusatzdaten wird ein für jedes Auge einzeln berechneter Behandlungsplan erstellt, der über die reine Korrektur der Dioptrienwerte hinausgeht.

Der Ablauf entspricht ansonsten dem der Femto-LASIK: Ein Femtosekundenlaser präpariert die Hornhautlamelle, ein Excimer-Laser trägt anschließend nach dem individuellen Profil ab. Korrigierbar sind mit wavelight® plus Kurzsichtigkeit bis etwa -8,0 Dioptrien und Hornhautverkrümmung bis etwa -4,0 Dioptrien.

wavelight® plus wird derzeit am ARTEMIS Standort Augenlasern Frankfurt und in Oberhausen angeboten.

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LASEK und Trans-PRK

LASEK und Trans-PRK sind Oberflächenverfahren. Hier wird kein Flap präpariert. Stattdessen wird die oberste Zellschicht der Hornhaut, das Epithel, entfernt oder zur Seite geschoben, und der Excimer-Laser arbeitet direkt an der Hornhautoberfläche. Bei der Trans-PRK übernimmt der Laser auch das Abtragen des Epithels, die Behandlung erfolgt damit vollständig berührungsfrei.

Diese Lasertechnik benötigt weniger Hornhautgewebe und kommt deshalb auch bei dünner oder unregelmäßiger Hornhaut infrage. Sie eignet sich außerdem für Menschen, die Kontaktsport betreiben. Weil das Epithel nachwachsen muss, dauert die Erholung länger als nach einer Femto-LASIK. Korrigierbar sind Kurzsichtigkeit bis etwa -6,0 Dioptrien, Weitsichtigkeit bis etwa +3,0 Dioptrien und Hornhautverkrümmung bis etwa 5,0 Dioptrien.

LASEK und Trans-PRK - mehr lesen

CLEAR

CLEAR steht für Corneal Lenticule Extraction for Advanced Refractive Correction und gehört zur Gruppe der Lentikelverfahren, fachlich Kerato-Lentikel-Extraktion oder KLEx. Das Verfahren wurde vom Hersteller Ziemer entwickelt und arbeitet mit einem Femtosekundenlaser.

Der Ablauf unterscheidet sich grundlegend von den beiden anderen Gruppen. Der Laser schneidet innerhalb der Hornhaut ein hauchdünnes, linsenförmiges Gewebestück heraus, den Lentikel. Dieser wird über einen minimalen Zugang entnommen, der ebenfalls mit dem Laser gesetzt wird. Ein Flap ist nicht erforderlich, und die Hornhautoberfläche wird nicht abgetragen. Damit ist CLEAR das minimalinvasivste der drei Verfahren.

Ein Merkmal der Ziemer-Technologie ist das Niedrig-Energie-Konzept: Der Laser arbeitet nah am Auge und setzt Energie gezielt dort ein, wo sie gebraucht wird. Die Sehfähigkeit erholt sich dadurch oft schon innerhalb weniger Stunden.

Behandelt werden Kurzsichtigkeit von -1,5 bis -10,0 Dioptrien und Hornhautverkrümmung von -0,5 bis 6,0 Dioptrien. Der Korrekturbereich bei Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung reicht damit weiter als bei Femto-LASIK und den Oberflächenverfahren. CLEAR wird derzeit am ARTEMIS Standort Köln angeboten.

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Zur Abgrenzung: ReLEx SMILE und SMILE Pro

Wer sich mit Lentikelverfahren beschäftigt, stößt schnell auf ReLEx SMILE und SMILE Pro. Beide beruhen wie CLEAR auf der Kerato-Lentikel-Extraktion, der Ablauf ist nahezu identisch. Die Verfahren unterscheiden sich im Gerät: SMILE arbeitet auf einer Plattform von Zeiss, CLEAR auf einer von Ziemer.

Ein sachlicher Unterschied besteht beim Korrekturbereich, denn mit CLEAR lassen sich etwas stärkere Hornhautverkrümmungen behandeln. Wie sich beide Verfahren darüber hinaus im direkten Vergleich verhalten, wird derzeit in einer Studie an gepaarten Augen untersucht, bei der ein Auge mit CLEAR und das andere mit SMILE behandelt wird (Studienkennung NCT06774651). Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Wer nach SMILE sucht, findet bei ARTEMIS mit CLEAR ein Verfahren derselben Familie.

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Für wen ist das Augenlasern geeignet?

Ob ein Auge für eine Laserkorrektur geeignet ist, entscheiden die Voruntersuchung und ein persönlicher Beratungstermin. Ein Augenarzt bestimmt dabei Sehstärke, Augeninnendruck und Hornhautwerte. Die Hornhautdicke ist dabei ein zentrales Kriterium, denn für die Korrektur wird Gewebe abgetragen und eine Mindestdicke muss erhalten bleiben. Je höher die Fehlsichtigkeit, desto mehr Gewebe wird benötigt.

Vermessen wird die Hornhaut mit der Hornhauttopografie, die Form und Dicke dreidimensional darstellt. Erst auf dieser Grundlage lässt sich sagen, welches Verfahren infrage kommt und ob eine Behandlung überhaupt sinnvoll ist.

Grundvoraussetzungen

  • Mindestalter 18 Jahre und das Auge muss ausgewachsen sein.
  • Abgeschlossenes Wachstum des Auges
  • Stabile Sehstärke, keine wesentliche Veränderung der Brillenwerte in den letzten ein bis zwei Jahren
  • Ausreichende Hornhautdicke und regelmäßige Hornhautform
  • Keine Hornhautnarben, keine Augenverletzung im vergangenen Jahr

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Was gegen eine Laserbehandlung sprechen kann

Nicht jedes Auge eignet sich für eine Laserkorrektur. Das bedeutet aber nicht, dass ein Leben ohne Brille damit ausgeschlossen wäre. Für die meisten dieser Fälle stehen Linsenverfahren zur Verfügung, die ohne Abtrag von Hornhautgewebe auskommen: die implantierbare Kontaktlinse und der refraktive Linsenaustausch. Sie kommen genau dann zum Einsatz, wenn die Hornhaut zu dünn ist, die Fehlsichtigkeit zu hoch oder eine Augenerkrankung gegen den Laser spricht.

Gegen eine Laserkorrektur sprechen unter anderem Keratokonus, Grauer Star, ein fortgeschrittener Grüner Star, bestimmte Hornhautdegenerationen, diabetische Veränderungen am Auge, entzündliche Augenerkrankungen und bestimmte Erkrankungen der Netzhaut.

Beim Grauen Star, fachlich Katarakt, ist der Austausch der Linse ohnehin die medizinisch vorgesehene Behandlung. Sie korrigiert die Fehlsichtigkeit in vielen Fällen gleich mit, sodass aus dem Ausschlusskriterium für den Laser der eigentliche Behandlungsweg wird.

Ein Diabetes allein ist kein Ausschlussgrund. Entscheidend ist, ob bereits Veränderungen am Auge vorliegen. Auch Autoimmunerkrankungen und ausgeprägt trockene Augen bedeuten nicht automatisch ein Nein: Hier prüft das Ärzteteam im Einzelfall, ob eine Laserkorrektur möglich ist oder ein Linsenverfahren besser geeignet wäre. Gerade bei trockenen Augen kann eine implantierbare Kontaktlinse die verträglichere Lösung sein, weil sie die Augenoberfläche nicht bearbeitet.

Während Schwangerschaft und Stillzeit wird von einer Laserkorrektur abgeraten. Das ist eine Frage des Zeitpunkts, nicht der Eignung: Hormonelle Veränderungen können die Brechkraft beeinflussen, sodass die Sehstärke vorübergehend nicht stabil ist. Nach der Stillzeit lässt sich die Eignung erneut prüfen.

Welcher Weg im Einzelfall passt, ergibt sich aus der Voruntersuchung. Sie klärt nicht nur, ob gelasert werden kann, sondern auch, welche Methode aus allen verfügbaren Verfahren geeignet ist.

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Augen lasern: ab welchem Alter ist es möglich?

Vor einer Laserkorrektur muss das Wachstum des Auges abgeschlossen und die Sehstärke stabil sein. Beides ist im Jugendalter noch nicht der Fall, weil sich eine Kurzsichtigkeit bis in die Zwanziger verändern kann.

Als Mindestalter gilt bei ARTEMIS die Volljährigkeit mit 18 Jahren und das Auge muss ausgewachsen sein. Entscheidend ist aber nicht das Alter allein, sondern die Stabilität: Haben sich die Brillenwerte in den letzten ein bis zwei Jahren nicht wesentlich verändert, ist die wichtigste Voraussetzung erfüllt. Wer jünger ist und deutlich schwankende Werte hat, wartet besser ab.

Augen lasern über 60: Welche Verfahren infrage kommen

Eine feste Altersobergrenze für das Augenlasern gibt es nicht. Wer über 60 ist und eine stabile Sehstärke hat, kann grundsätzlich für eine Laserkorrektur infrage kommen. In dieser Altersgruppe verschiebt sich allerdings die Frage: Sie lautet seltener, ob gelasert werden kann, sondern häufiger, ob Lasern überhaupt das passende Verfahren ist.

Der Grund ist die Alterssichtigkeit. Ab etwa dem 45. Lebensjahr verliert die Augenlinse an Elastizität und stellt sich schlechter auf die Nähe ein. Ein Laser arbeitet an der Hornhaut und kann daran nichts ändern. Wer die Ferne lasern lässt, braucht für die Nähe weiterhin eine Lesebrille.

Hinzu kommt, dass sich ab etwa dem 60. Lebensjahr häufig erste Trübungen der Linse zeigen, die später zum Grauen Star führen. Eine Laserkorrektur an der Hornhaut würde daran nichts ändern und die spätere Behandlung des Grauen Stars auch nicht ersetzen.

Für diese Altersgruppe ist deshalb oft der refraktive Linsenaustausch die naheliegendere Option. Dabei wird die natürliche Linse durch eine berechnete Kunstlinse ersetzt. Multifokal- oder EDoF-Linsen können Ferne und Nähe abdecken, und ein Grauer Star kann in der Kunstlinse nicht mehr entstehen. Aus zwei Themen wird so ein Eingriff.

Welcher Weg im Einzelfall geeignet ist, klärt die augenärztliche Voruntersuchung. Sie prüft neben der Hornhaut auch den Zustand der Linse und schließt Augenerkrankungen aus, die häufiger mit dem Alter auftreten.

Wenn Augenlasern nicht möglich ist

Kommt eine Laserkorrektur nicht infrage, etwa bei zu dünner Hornhaut, sehr hoher Fehlsichtigkeit oder ab etwa Mitte vierzig, führen Linsenverfahren zum selben Ziel. Sie gehören ebenfalls zur refraktiven Chirurgie, arbeiten aber nicht an der Hornhaut, sondern im Auge. Welches Verfahren im Einzelfall geeignet ist, ergibt sich aus der Voruntersuchung.

Bei diesem Verfahren wird eine hauchdünne Kunstlinse zusätzlich ins Auge eingesetzt, zwischen Regenbogenhaut und natürlicher Linse. Die eigene Linse bleibt erhalten und es wird kein Hornhautgewebe abgetragen.

Die implantierbare Kontaktlinse eignet sich besonders bei hoher Kurzsichtigkeit jenseits der Lasergrenzen oder wenn die Hornhaut zu dünn ist. Weil die Linse wieder entnommen werden kann, gilt das Verfahren als umkehrbar.

Beim refraktiven Linsenaustausch wird die natürliche Augenlinse durch eine berechnete Kunstlinse ersetzt. Das Prinzip entspricht der Operation des Grauen Stars und eignet sich vor allem ab etwa dem 45. Lebensjahr, wenn Fehlsichtigkeit und Alterssichtigkeit zusammentreffen.

Je nach Linsentyp lassen sich unterschiedliche Entfernungen abdecken. Multifokallinsen zielen auf Ferne und Nähe, EDoF-Linsen auf einen erweiterten Tiefenschärfebereich. Da die Kunstlinse nicht eintrüben kann, entfällt ein späterer Grauer Star.

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Ablauf: Augen lasern lassen Schritt für Schritt

Wer sich die Augen lasern lassen möchte, durchläuft drei Termine: die Voruntersuchung, den Behandlungstag und die Nachkontrollen. Zwischen dem ersten und dem zweiten Termin liegen in der Regel einige Tage, weil die Messergebnisse ausgewertet und die Behandlungsmethode festgelegt werden.

Die Voruntersuchung ist der wichtigste Termin des gesamten Ablaufs, denn hier entscheidet sich, ob und womit behandelt werden kann. Ein Augenarzt bestimmt die Sehstärke, gleicht sie mit den bisherigen Brillenwerten ab und misst den Augeninnendruck. Anschließend wird die Hornhaut mit der Hornhauttopografie dreidimensional vermessen, was Form und Dicke sichtbar macht.

Für die Untersuchung werden die Pupillen mit Augentropfen erweitert. Solange sie weit gestellt sind, sehen Sie unscharf und reagieren empfindlich auf Licht. Fahren Sie an diesem Tag deshalb nicht selbst mit dem Auto, sondern erst wieder, wenn sich die Pupillen zurückgebildet haben. Wie lange das dauert, ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Planen Sie für den Termin ausreichend Zeit ein und lassen Sie sich nach Möglichkeit begleiten.

Aus den Messdaten berechnet das System anschließend das Abtragungsprofil für jedes Auge einzeln. Erst danach empfiehlt der Augenarzt eine Behandlungsmethode.

Die eigentliche Augenlaser-OP dauert pro Auge nur wenige Sekunden. Für den gesamten Aufenthalt sollten Sie dennoch mehr Zeit einplanen, ca. 2 bis 3 Stunden, weil Vorbereitung, Behandlung und eine erste Kontrolle dazugehören.

Vor dem Eingriff wird das Auge mit betäubenden Augentropfen unempfindlich gemacht, abgedeckt und die Lider werden offen gehalten. Während der Behandlung fixieren Sie ein Licht. Ein Eyetracking-System folgt dabei den kleinsten Augenbewegungen und führt den Laser nach, sodass unwillkürliches Zucken die Behandlung nicht beeinträchtigt.

Sind beide Augen fehlsichtig, werden sie bei Laserverfahren in der Regel in einer Sitzung nacheinander behandelt. Eine Vollnarkose ist nicht erforderlich, die Augenlaser-Operation erfolgt ambulant. Sie gehen am selben Tag nach Hause, sollten sich aber abholen lassen, da die Sehschärfe unmittelbar nach dem Eingriff noch schwankt.

Bereits am Tag nach dem Eingriff wird die Sehkraft kontrolliert. Weitere Nachuntersuchungen folgen und werden bei der Vergabe des OP-Termins genannt.

Für die Nachsorge erhalten Sie Augentropfen, die Entzündungen und Trockenheit entgegenwirken sollen. Sie konsequent anzuwenden, ist ein wesentlicher Teil des Heilungsverlaufs. Die Termine der Nachuntersuchungen sollten eingehalten werden, auch wenn die Sehkraft bereits gut ist.

Wie schnell sich die Sehschärfe stabilisiert, hängt vom Verfahren ab. Nach einer Femto-LASIK sehen viele Behandelte bereits am Folgetag deutlich klarer. Nach Oberflächenverfahren dauert es länger, weil zunächst das Epithel nachwachsen muss.

Erholung, Nebenwirkungen und Risiken

Wie schnell sich das Sehen nach dem Augenlasern stabilisiert und welche Beschwerden dabei auftreten, hängt vom gewählten Verfahren ab. Flapverfahren und Lentikelverfahren erholen sich schneller als Oberflächenverfahren, bei denen zunächst die oberste Zellschicht nachwachsen muss.

Nach einer Femto-LASIK sehen viele Behandelte bereits am Tag nach dem Eingriff deutlich klarer. Die Rückkehr in den Beruf ist meist nach ein bis drei Tagen möglich. Nach LASEK und Trans-PRK dauert es länger, hier stabilisiert sich das Sehen über mehrere Wochen.

Unabhängig vom Verfahren gelten für die erste Zeit einige Einschränkungen. Schwimmbad, Sauna und Kontaktsport sollten in den ersten Wochen gemieden werden, ebenso das Reiben der Augen. Wann Sie wieder Auto fahren dürfen, entscheidet der Augenarzt bei der Nachkontrolle anhand der gemessenen Sehleistung.

Eine Sonnenbrille ist in den ersten Tagen hilfreich, weil die Augen lichtempfindlicher reagieren als gewohnt.

In den ersten Tagen und Wochen können vorübergehende Beschwerden auftreten. Dazu gehören trockene oder tränende Augen, ein Fremdkörpergefühl, Augenbrennen sowie eine erhöhte Licht- und Blendempfindlichkeit. Diese Beschwerden lassen im Heilungsverlauf in der Regel nach.

Trockene Augen sind die häufigste Begleiterscheinung. Der Tränenfilm ist nach dem Eingriff vorübergehend beeinträchtigt, weshalb befeuchtende Augentropfen zur Nachsorge gehören. Eine Untersuchung an myopen Augen zeigte, dass die Sehqualität nach dem Eingriff stärker mit dem trockenen Auge zusammenhängt als mit optischen Abbildungsfehlern (Salah-Mabed et al., 2020). Die konsequente Anwendung der verordneten Tropfen ist damit kein Nebenschauplatz, sondern wirkt direkt auf das Ergebnis.

Beim Sehen in der Dämmerung können anfangs Blendungserscheinungen oder Lichthöfe um Lichtquellen auftreten, sogenannte Halos. In einer prospektiven Studie mit validiertem Patientenfragebogen verbesserten sich Nachtfahren, Blendung, Halos und Strahlenkränze nach topographiegeführter LASIK signifikant gegenüber dem Ausgangszustand (Rush et al., 2023, herstellernah finanziert).

Laserverfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeit gehören zu den am häufigsten durchgeführten und am besten untersuchten Augenoperationen der Augenheilkunde. Komplikationen sind selten, eine schwerwiegende Verschlechterung des Sehvermögens ist in der Fachliteratur als sehr selten beschrieben.

Angestrebt wird ein Ergebnis im Bereich von plus minus 0,5 Dioptrien, was der Normalsichtigkeit entspricht. Bei einem Teil der Behandelten verbleibt eine geringe Restfehlsichtigkeit. Unter besonderen Bedingungen, etwa bei nächtlichen Autofahrten, kann dann eine schwache zusätzliche Korrektur sinnvoll sein.

Kommt es bei jüngeren Behandelten durch erneutes Wachstum des Auges wieder zu einer leichten Kurzsichtigkeit, ist eine Nachkorrektur auch nach Jahren noch möglich. Über alle Risiken und Nebenwirkungen klärt das Behandlungsteam vor dem Eingriff im persönlichen Gespräch auf.

Was kostet das Augenlasern?

Was das Augenlasern kostet, hängt vom gewählten Verfahren und Befund ab. Die Oberflächenverfahren LASEK und Trans-PRK sind am günstigsten, Lentikelverfahren wie CLEAR am aufwendigsten. Die folgenden Richtwerte gelten für beide Augen und verstehen sich nach der Gebührenordnung für Ärzte.

Zwischen den ARTEMIS Standorten können die Preise abweichen. Das liegt daran, welche Verfahren und Lasersysteme vor Ort zur Verfügung stehen, und am Befund des einzelnen Auges: Dioptrienwerte, Hornhautbeschaffenheit und der Aufwand der Korrektur wirken sich auf den Betrag aus.

VerfahrenBehandlungskosten für beide Augen
LASEK und Trans-PRKab 2.250 €
Femto-LASIKab 3.750 €
wavelight® plusab 3.900 €
CLEAR*ab 4.370 €

*CLEAR wird derzeit am Standort Köln angeboten. wavelight® plus wird am Augenlaserstandort Frankfurt und Oberhausen angeboten.

Die Augenlaser-Kosten sind in der Regel selbst zu tragen. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen sie nicht, weil refraktive Eingriffe nicht als medizinisch notwendig gelten. Private Versicherungen erstatten je nach Versicherungsvertrag häufiger einen Teil, prüfen den Antrag aber zunehmend genau. Was im Einzelfall gilt und wie ein Antrag vorbereitet wird, steht auf unserer Seite zur Kostenübernahme beim Augenlasern.

Ein Teil der Kosten lässt sich unter Umständen über die Steuererklärung geltend machen, wenn die Voraussetzungen für eine außergewöhnliche Belastung erfüllt sind. Wie das funktioniert und ab wann es sich rechnet, erklären wir im Beitrag dazu, wie sich das Augenlasern steuerlich absetzen lässt.

Für die Finanzierung stehen Ratenmodelle zur Verfügung, sodass sich die Behandlungskosten über mehrere Jahre verteilen lassen. Welche Laufzeiten möglich sind und was die Rate im Einzelfall bedeutet, klärt das Beratungsgespräch.

Eine vollständige Übersicht mit allen Verfahren, Finanzierungsmodellen und Hinweisen zur Kostenübernahme finden Sie auf der Seite zu den Kosten für das Augenlasern.

Die Werte in der Tabelle dienen der Orientierung. Einen verbindlichen Kostenvoranschlag erhalten Sie nach der Voruntersuchung in einem der ARTEMIS Augenlaserzentren in Ihrer Nähe.

Kosten Laserverfahren

augen op sehen ohne brille femto lasik tb 01

FEMTO Lasik

Kurzsichtigkeitbis zu -8,0 dpt.
Weitsichtigkeitbis zu +3,0 dpt.
Hornhautverkrümmungbis zu 5,0 dpt.
  • Die am häufigsten durchgeführte Augenlaser-Methode
  • Unter betäubenden Augentropfen in der Regel gut verträglich
  • Verkürzte Heilungszeit – erste Erfolge bereits am Tag danach
  • vollständig personalisiertes 3D-Raytracing Wavelight® plus (nur Frankfurt und Oberhausen)

Ab 3.750 € für beide Augen

augen op sehen ohne brille lasek tb 01

LASEK / Trans-PRK

Kurzsichtigkeitbis zu -6,0 dpt.
Weitsichtigkeitbis zu +3,0 dpt.
Hornhautverkrümmungbis zu 5,0 dpt.
  • Bewährte Alternative zur FEMTO Lasik
  • Auch bei dünner Hornhaut geeignet
  • längere Heilungszeit
  • Geeignet für Kontaktsportler oder Berufe mit Risiken für physische Einwirkung auf das Auge

 


Ab2.250 € für beide Augen

augen op sehen ohne brille photorefraktive keratektomie tb 01

CLEAR Augenlasern

Kurzsichtigkeitbis zu -10,0 dpt.
Weitsichtigkeitbis zu +3,0 dpt.
Hornhautverkrümmungbis zu 6,0 dpt.
  • neue, zertifizierte Methode zur Korrektur von Kurzsichtigkeit und Astigmatismus  (neu in Köln)
  • Extraktion eines Gewebelentikels mit Hilfe des Femtosekundenlasers
  • Nahezu schnittfreie Methode – vermeidet flapbedingte Risiken
  • Niedrig-Energie-Konzept für maximale Präzision, minimale Gewebeschäden

Ab4.370 €für beide Augen

Was gegen Augenlasern im Ausland spricht

Behandlungen im Ausland, etwa in der Türkei, sind oft günstiger, doch Voruntersuchung, Eingriff und Nachkontrollen liegen dann meist nicht in einer Hand, und gerade in den ersten Wochen nach dem Eingriff fehlt der direkte Kontakt zum operierenden Team. 

Worauf Sie achten sollten und welche Fragen Sie vorab klären sollten, erklären wir im Beitrag zum Augenlasern im Ausland.

Augenlasern an ARTEMIS Standorten

Der Weg zur Brillenfreiheit beginnt mit einem Beratungsgespräch und der Voruntersuchung an einem ARTEMIS Standort in Ihrer Nähe. Dort klären unsere Refraktivexperten, welches Verfahren für Ihre Augen geeignet ist: ein Laserverfahren, ein refraktiver Linsenaustausch oder eine implantierbare Kontaktlinse.

Beratung, Voruntersuchung und Nachsorge finden an Ihrem Standort statt. Für den Eingriff selbst arbeiten die ARTEMIS Standorte zusammen und nutzen jeweils das dafür spezialisierte Zentrum. Die Abstimmung übernehmen wir, Ihr Ansprechpartner bleibt das Team vor Ort.

Beratung zur Brillenfreiheit an diesen Standorten

An den folgenden Standorten beraten unsere Refraktivexperten zum gesamten Spektrum: Augenlasern, refraktiver Linsenaustausch und implantierbare Kontaktlinse.

Welches Verfahren für Ihre Augen infrage kommt, ergibt sich aus der Voruntersuchung. Zu Eignung, Ablauf und Finanzierung berät Sie das Team an Ihrem Standort persönlich.

Persönliche Beratung anfragen

FAQs zu Augenlasern

Die Korrektur an der Hornhaut ist stabil angelegt. Bei jüngeren Behandelten kann erneutes Wachstum des Auges nach Jahren wieder zu einer leichten Kurzsichtigkeit führen. In diesem Fall ist eine Nachkorrektur möglich. Unabhängig davon setzt ab etwa dem 45. Lebensjahr die Alterssichtigkeit ein. Sie ist ein natürlicher Vorgang und tritt bei jedem Menschen auf, ob am Auge operiert oder nicht.

Ziel der Behandlung ist ein Sehvermögen, das im Alltag ohne Sehhilfe auskommt. Bei einem Teil der Behandelten verbleibt eine geringe Restfehlsichtigkeit. In bestimmten Situationen, etwa bei nächtlichen Autofahrten, kann eine schwache zusätzliche Korrektur sinnvoll sein. Für das Lesen in der Nähe wird ab etwa dem 45. Lebensjahr in der Regel eine Lesebrille nötig, das gilt unabhängig von einer Laserkorrektur.

Bei Laserverfahren werden beide Augen in einer Sitzung nacheinander behandelt, das ist heute Standard. Bei Linsenverfahren wird das Vorgehen individuell besprochen, hier liegen zwischen den beiden Augen üblicherweise einige Tage.

Nein. Das Augenlasern ist ein Wahleingriff und keine medizinisch notwendige Behandlung. Planen Sie für den Behandlungstag und die ersten Tage danach entsprechend Urlaub ein.

Vor dem Eingriff wird das Auge mit betäubenden Augentropfen unempfindlich gemacht. Viele Behandelte beschreiben während der Behandlung ein Druckgefühl. In den Stunden danach können ein Fremdkörpergefühl und Lichtempfindlichkeit auftreten. Nach Oberflächenverfahren wie LASEK und Trans-PRK ist die erste Phase in der Regel unangenehmer als nach einer Femto-LASIK.

Die Lider werden während der Behandlung offen gehalten, Blinzeln ist also nicht möglich. Unwillkürliche Augenbewegungen fängt ein Eyetracking-System ab, das den Laser den kleinsten Bewegungen nachführt.

Davon wird abgeraten. Hormonelle Veränderungen können die Brechkraft beeinflussen, sodass die Sehstärke in dieser Zeit häufig nicht stabil ist. Eine stabile Sehstärke ist aber Grundvoraussetzung. Nach der Stillzeit lässt sich die Eignung erneut prüfen.

Ein Diabetes allein schließt eine Behandlung nicht aus. Entscheidend ist, ob bereits Veränderungen am Auge vorliegen, insbesondere eine diabetische Retinopathie. Ob eine Behandlung infrage kommt, klärt die Voruntersuchung mit vollständiger Augendiagnostik.

Quellen:

  1. Bteich Y, Assaf JF, Gendy JE, Awwad ST. Keratorefractive Lenticule Extraction Using the Ziemer FEMTO LDV Z8 Platform (CLEAR): One-Year Results. Journal of Refractive Surgery 2024;40(11):e898-e905. PMID 39530987. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39530987/
  2. Salah-Mabed I, et al. Anatomical and Visual Outcomes after LASIK Performed in Myopic Eyes with the WaveLight Refractive Suite. Journal of Ophthalmology 2020. PMID 33083051. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33083051/
  3. Rush SW, et al. Topography-Guided LASIK: A Prospective Study Evaluating Patient-Reported Outcomes. Clinical Ophthalmology 2023. PMID 37781320. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37781320/
  4. Comparison of Femto LDV Z8 Corneal Lenticule Extraction for Advanced Refractive Correction (CLEAR) and VisuMax Small Incision Lenticule Extraction (SMILE). Laufende Studie, Kennung NCT06774651. https://clinicaltrials.gov/study/NCT06774651
     
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