Augenzucken
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Ratgeber: Augenzucken – Ursachen, Behandlung, Infos, Tipps & mehr

Die meisten Menschen haben schon mal ein Augenzucken bemerkt und es hat sie meistens auch sehr gestört. Doch selbst wenn das Augenzucken nervig sein kann, ist es in den meisten Fällen harmlos und verschwindet nach kurzer Zeit wieder von selbst. Trotzdem kann eine Verunsicherung bleiben: Kann es doch ein Anzeichen für eine Erkrankung sein? Sollte man einen Arzt aufsuchen? Wir erklären Ihnen mögliche Ursachen für ein Augenzucken und was Sie tun können.

Erfahren Sie in unserem Magazinbeitrag mehr über das Augenzucken.

Augenzucken: Was ist die Ursache?

Mit Augenzucken ist ein unkontrolliertes Zucken der oberen oder unteren Augenlider gemeint. Meist ist nur ein Auge betroffen. Die flatterhaften, minimalen Muskelkrämpfe sind für Andere kaum sichtbar und nur dadurch, dass die Haut am Auge besonders zart ist, so deutlich spürbar. Das Augenzucken wird meist als sehr lästig und störend empfunden.

Zumeist liegen harmlose Ursachen zugrunde und es ist nicht behandlungsbedürftig. Stress ist die häufigste Ursache für das ungewollte Zucken, da unter Stress die Muskelanspannung erhöht ist und es zum Augenzucken kommen kann. Das Augenzucken ist dementsprechend eine Reaktion auf die Überlastung des Körpers.

Informieren Sie sich hier über Sehstörungen durch Stress

Aber auch weitere Ursachen können ein Augenzucken auslösen:

  • Überanstrengung
  • Nervosität
  • Allergie
  • trockene Augen
  • Alkoholkonsum
  • Kaffeekonsum
  • Nikotinkonsum
  • Magnesiummangel
  • Schlafmangel
  • Vitamin-B-Mangel
  • Bluthochdruck
  • Fremdkörper
  • Bindehautentzündung

Schwerwiegende Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Hirntumore sind äußerst selten der Auslöser für ein Augenzucken. Es ist in den meisten Fällen harmlos. Sollten Sie zusätzlich zu dem Augenzucken allerdings weitere Symptome wie Lähmungserscheinungen oder Sprach- und Sehstörungen bemerken, ist es dringend erforderlich einen Facharzt aufzusuchen, da es um Warnsignale für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall handeln kann.

Augenzucken: Was kann man tun?

Da Stress der häufigste Auslöser für das Augenzucken ist, ist es ratsam sein, dem Körper genügend Erholungspausen zu gönnen, lange Bildschirmzeiten zu meiden und genügend Pausen für die Augen einzulegen. Bedenken Sie: Der allgemeine Gesundheitszustand wirkt sich auch auf Ihre Augengesundheit aus. Dem Augenzucken können Sie demnach durch gesundheitsfördernde Maßnahmen vorbeugen und indem Sie bestimmte Risikofaktoren meiden:    

  • Vermeidung von Stress
  • ausreichend Schlaf und Erholung
  • Alkohol- und Nikotinkonsum meiden
  • Koffeinkonsum reduzieren
  • genügend Flüssigkeitszufuhr
  • ausreichend Vitamin-B- und Magnesiumzufuhr
  • regelmäßige Bewegung

Sollten Sie akute Beschwerden haben, können Sie für eine akute Linderung sorgen, indem Sie die Augen mit feucht-warmen Kompressen für einige Minuten bedecken, um die Muskeln zu entspannen. Denkbar ist auch eine sanfte Massage. Gönnen Sie Ihren Augen, wenn möglich, eine Ruhephase. Falls Sie viel Zeit am Bildschirm verbringen, legen Sie bewusste Pausen ein, um Ihre Augen zu entlasten.

Unser Fazit: Augenzucken, was tun?

In den allermeisten Fällen ist ein Augenzucken eine vorübergehende Erscheinung. Zumeist liegt eine Überlastung der Augen oder ein allgemein erhöhter Stresslevel zugrunde. Nach kurzer Zeit verschwindet das Augenzucken von alleine und oft unbemerkt. Bewusste Entspannung hat sich als wirksames Mittel gegen Augenzucken erwiesen. Achten Sie auf ausreichenden Schlaf und eine ausgewogene Ernährung, da der allgemeine Gesundheitszustand direkten Einfluss auf Ihre Augengesundheit hat. Sollte das Lidzucken über einen längeren Zeitraum anhalten oder gar weitere Beschwerden hinzukommen, sollten Sie einen Facharzt aufsuchen, um andere Ursachen oder Erkrankungen auszuschließen.