Augenlasern Schwangerschaft
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Augenlasern während Schwangerschaft & Stillzeit: Risiken & Gefahren im Überblick

Die Entscheidung, sich einer Augenlaserbehandlung zu unterziehen, erfordert zweifelsohne eine sorgfältige Abwägung und kompetente Beratung durch einen erfahrenen Augenarzt. Besonders während der Schwangerschaft und Stillzeit gibt es wichtige Aspekte zu beachten, die gegen eine Augenlaserbehandlung sprechen. In diesem Magazinartikel erfahren Sie, warum es ratsam ist, vom Augenlasern während der Schwangerschaft und in der Stillzeit abzusehen und stattdessen alternative Wege zur Sehkorrektur in Erwägung zu ziehen. Ihre Gesundheit und die ihres Kindes stehen dabei an erster Stelle.

Lesen Sie weiter, um mehr über das Augenlasern vor, während oder nach der Schwangerschaft zu erfahren.

Gründe gegen das Augenlasern während der Schwangerschaft & in der Stillzeit

Es gibt mehrere Gründe, die gegen eine Augenlaserbehandlung während Schwangerschaft und Stillzeit sprechen. Auch wenn Sie mit dem Gedanken spielen, die Augen zu lasern und gleichzeitig einen Kinderwunsch haben, gibt es einige wichtige Überlegungen zu beachten:

  • Hormonelle Veränderungen: Während dieser einzigartigen Lebensphase erlebt der Körper starke hormonelle Schwankungen, die das Sehvermögen beeinflussen können. Diese Veränderungen können Einfluss auf die Stabilität der Sehstärke haben, was das Ergebnis einer Laserbehandlung in Schwangerschaft und Stillzeit beeinträchtigen könnte.
  • Veränderungen der Augenphysiologie: Während der Schwangerschaft kann es zu vorübergehender Trockenheit, erhöhter Lichtempfindlichkeit oder veränderten Hornhautdicken kommen. Diese Faktoren könnten das Ergebnis einer Laserbehandlung beeinflussen, die Symptome verschlimmern und Komplikationen verursachen.
  • Medikamentöse Beschränkungen: Während dieser Lebensphase sind viele Medikamente kontraindiziert. Nach einer Augenlaserbehandlung könnten jedoch schmerzlindernde Medikamente oder Augentropfen notwendig sein, die für Mutter und Kind möglicherweise nicht sicher sind.
  • Stress und Erholung: Werdende Mütter erleben eine anspruchsvolle Zeit, die eine optimale Erholung erfordern. Das Augenlasern während der Schwangerschaft und Stillzeit könnte zusätzlichen Stress verursachen und die nötige Ruhe für Mutter und Kind beeinträchtigen.
  • Unbekannte Risken für das Kind: Es gibt begrenzte Informationen darüber, wie eine Augenlaserbehandlung den Fötus oder das gestillte Baby beeinflussen könnte. Um jegliches Risiko auszuschließen, ist es ratsam, in dieser sensiblen Zeit keine unnötigen medizinischen Eingriffe vorzunehmen.
  • Sicherere Alternativen: Es gibt alternative Methoden zum Augenlasern, die während Schwangerschaft und Stillzeit sicherer sein könnten, wie etwa optische Hilfsmittel oder Kontaktlinsen, die vorrübergehend eine praktikable Lösung sein können.

In Anbetracht dieser Faktoren raten Augenärzte generell vom Augenlasern während der Schwangerschaft und Stillzeit ab. Die Gesundheit von Mutter und Kind hat höchste Priorität, und es ist ratsam, auf sicherere Zeiten für eine Augenlaserbehandlung zu warten, wenn der Körper stabilisiert ist und keine Risiken bestehen. In einem weiteren Magazinbeitrag können Sie mehr über Sehveränderungen während der Schwangerschaft lesen.

Augenlasern nach der Schwangerschaft & nach dem Stillen

Die Idee, die Sehstärke durch Augenlasern korrigieren zu lassen, kann verlockend sein. Doch besonders während Schwangerschaft und Stillzeit sollte man sich nicht die Augen lasern lassen, insbesondere im Hinblick auf die Wichtigkeit der stabilen Sehstärke. Nach dem Stillen sollte die Sehstärke eine Zeit lang stabil geblieben sein, bevor eine Augenlaserbehandlung in Betracht gezogen wird. Die Stabilität der Sehstärke bildet das Grundgerüst für eine erfolgreiche Augenlaserbehandlung. Eine Sehstärke, die über einen gewissen Zeitraum konstant bleibt, ist entscheidend, um präzise und dauerhafte Korrekturen zu erreichen. Vor dem Augenlasern nach dem Stillen sollte ein erfahrener Augenarzt sorgfältige Untersuchungen durchführen, um die Stabilität der Sehstärke zu überprüfen. Diese Untersuchungen sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse der Behandlung langanhaltend sind.

Voraussetzungen für eine Augenlaserbehandlung: Was Sie wissen sollten

Eine Augenlaserbehandlung kann eine effektive Methode zur Korrektur von Sehproblemen sein, aber nicht jeder ist automatisch ein geeigneter Kandidat. Hier sind einige wichtige Voraussetzungen, die Sie beachten sollten:

  • Stabile Sehstärke: Die Sehstärke sollte über einen bestimmten Zeitraum stabil geblieben sein, bevor eine Augenlaserbehandlung in Erwägung gezogen wird. Instabilität kann zu ungenauen Korrekturen führen.
  • Erwachsenes Alter: Die meisten Augenärzte empfehlen, dass Patienten mindestens 18 Jahre alt sind, bevor sie eine Augenlaserbehandlung durchführen lassen. Dies ermöglicht, dass sich die Sehstärke stabilisiert hat.
  • Gute allgemeine Augengesundheit: Es ist wichtig, dass die Augen frei von schweren Erkrankungen oder Infektionen sind. Personen mit Erkrankungen wie Keratokonus, Glaukom oder Katarakten sind möglicherweise keine geeigneten Kandidaten.
  • Dünne Hornhaut vermeiden: Eine ausreichend dicke Hornhaut ist notwendig, damit eine Augenlaserbehandlung sicher und effektiv durchgeführt werden kann. Eine zu dünne Hornhaut kann Komplikationen verursachen.
  • Keine Augenverletzungen oder Operationen: Vorherige Augenverletzungen oder Operationen könnten die Eignung für eine Augenlaserbehandlung beeinflussen.
  • Fachliche Beratung: Eine gründliche Untersuchung und Beratung durch einen erfahrenen Augenarzt sind unerlässlich, um festzustellen, ob eine Augenlaserbehandlung für Sie geeignet ist.

Für ein Leben ohne Brille

Unser Fazit: Augenlasern während oder nach der Schwangerschaft kann nicht empfohlen werden!

Bevor man sich für eine Augenlaserbehandlung entscheidet, ist die Stabilität der Sehstärke ein entscheidender Faktor. Der Körper durchläuft während der Schwangerschaft und Stillzeit Veränderungen, die das Sehvermögen beeinflussen können. Geduldig abzuwarten und gründliche Untersuchungen durchzuführen, ist entscheidend, um langfristig zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen. Die Gesundheit von Mutter und Kind hat immer höchste Priorität.